Alternative Liste Innsbruck startet landesweiten Vorstoß für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

„Für die Gesundheit unserer Kindern und Jugendlichen müssen wir alle an einem Strang ziehen“

„Der Hut brennt!“ war das Motto der aktuellen Stunde im letzten Innsbrucker Gemeinderat zum Thema psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen, eingebracht von der Alternativen Liste Innsbruck. „Die Coronapandemie hat unsere alte Normalität zugespitzt und die Grenzen unseres Gesellschaftssystems offengelegt – vor allem im Gesundheitswesen“, hält ALi-Gemeinderat Mesut Onay dazu fest und erklärt: „Der komplette Präventionsbereich liegt in der Mitverantwortung der Stadt, im medizinischen Bereich jedoch brauchen wir Unterstützung von Land und Gesundheitskassen. Da wie dort gilt es dringend zusätzliche Maßnahmen zu setzen!“.

Daraus ist nicht nur ein wichtiges Diskursfeld eröffnet worden, sondern in weiterer Folge auch eine Petition an den Tiroler Landtag entstanden, initiiert von ALI-Aktivistin und Ersatzgemeinderätin Irene Labner. „Schon vor der Pandemie gab es viel zu wenige stationäre als auch ambulante Therapieplätze, und in der aktuellen Lage sind noch viel mehr Plätze gefragt. Wir sehen daher dringenden Handlungsbedarf“, so Labner im Petitionstext. Gefordert werden darin sowohl Maßnahmen zur Information und Aufklärung im Präventionsbereich, als auch der Ausbau von psychosozialen Angeboten an Schulen sowie niederschwelliger Beratungsangebote und Anlaufstellen. In der ersten Woche konnten bereits über 500 Unterschriften gesammelt werden.

Die Petition wird noch einige Wochen online sein und soll dann dem Petitionsausschuss des Tiroler Landtags übergeben werden. Hier der Link zur Petition: https://mein.aufstehn.at/petitions/psychische-gesundheitsversorgung-von-kindern-und-jugendlichen?bucket=

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