ALI-Kritik durch Sackgasse in der Widmungspolitik bestätigt

Konsequentes Handeln im Sinne des bezahlbaren Wohnens in Innsbruck gefordert

Planänderungen, bei denen in erster Linie teure Anlegerwohnungen ermöglicht werden, müssen gestoppt werden, so die Alternative Liste Innsbruck (ALI).

„Das ständige Entgegenkommen der Stadt führt dazu, dass Immobilienhaie angelockt werden. Und am Ende wird Wohnraum auch noch für Kurzzeitvermietung zweckentfremdet“, hält ALI-Wohnbausprecher Roland Steixner fest. Wertvolle Flächen, die zur Deckung der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung dienen sollten, würden somit vergeudet. Wie der jüngste Fall in Wilten zeige, werde auch der eigentliche Zweck des coronabedingten Beherbergungsverbots durch die Kurzzeitvermietung unterlaufen. „Während sich die Menschen hierzulande aufgrund von Covid-19 massiv einschränken müssen und oft nicht mehr wissen, wie sie die Mieten bezahlen sollen, entpuppt sich das Immobilienkartell auch noch als Superspreader, der von der Krise profitiert“, so Steixner weiter. Die Fehler der Vergangenheit seien nun offensichtlich und gehören nun dringend aufgearbeitet. „Wir brauchen nicht die hundertste Taskforce und schon gar kein Hickhack zwischen den politischen Verantwortungsträger*innen,  sondern kritische Selbstreflexion und rasch konsequentes Handeln im Sinne des bezahlbaren Wohnens in Innsbruck“, so ALI-Gemeinderat Onay abschließend.

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