Marktplatz: Erholungsräume gestalten, Verweilplätze schaffen

Alternative Liste sieht Stadtführung in der Verantwortung

Vor einem Jahr befand sich Österreich im harten Lockdown und die Innsbrucker Innenstadt war wie ausgestorben. Heute, ein Jahr später, kämpfen wir immer noch gegen die Pandemie an und nehmen dafür zahlreiche Einschränkungen in unserem täglichen Leben, insbesondere im Privatleben in Kauf, was sich vermehrt in psychischen Belastungen äußert.

Mit dem Frühling drängt es viele Menschen, insbesondere junge Menschen, hinaus  an die frische Luft. So macht sich eine deutliche Belebung von Plätzen wie etwa dem Marktplatz in der Innsbrucker Innenstadt bemerkbar, was für die politisch Verantwortlichen zur Herausforderung wird: Wie reagiert man auf die Menschenansammlungen? Wie schafft man den Spagat zwischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und der Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit?

Die Alternative Liste Innsbruck (ALI) findet dazu eine klare Antwort: “Die Stadt steht in der Verantwortung, den jungen Menschen in Innsbruck entgegenzukommen, anstatt sie einfach hängen zu lassen”, so Mesut Onay, Gemeinderat der ALI. Demnach sei es die  Aufgabe der Stadt, Erholungsräume zu schaffen und dabei die Plätze so zu gestalten, dass sie sichere Rahmenbedingungen bieten. Ziel muss eine Begleitung der Bevölkerung durch die Pandemie sein, anstatt nur weitere Vorschriften vom Schreibtisch aus zu kommunizieren. Dass dies nicht nur leere Worthülsen sind, beweist der ALI-Gemeinderat, indem er gleich selbst zur Tat schreitet und am Innsbrucker Marktplatz zum Abstandhalten auffordert und  FFP2-Masken an Sonnenhungrige verteilt. Damit lebt die Alternative Liste einen kompetenten und solidarischen Umgang mit der Corona-Pandemie auf öffentlichen Plätzen vor, um so unter anderem auch eine Verlagerung in den unkontrollierten privaten Raum zu verhindern. “Nach einem Jahr der Einschränkungen, in dem wir zugesehen haben, wie das Leben auf öffentlichen Plätzen zunehmend ausgestorben ist, müssen wir nun gemeinsam für die Belebung des öffentlichen Raums kämpfen und die Bevölkerung dabei begleiten, einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Pandemie zu finden. So achten wir nicht nur auf die physische, sondern auch auf die psychische und mentale Gesundheit der Innsbrucker*innen”, meint Onay abschließend. 


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