Onay: “Zerstörung von Kulturgut darf nicht Schule machen!”

Alternative Liste Innsbruck (ALI) fordert künftige Investorenprojekte genau unter die Lupe zu nehmen

Entsetzt zeigt sich die Gemeinderat Mesut Onay über die Verwüstung des historisch bedeutsamen Barocksaals des ehemaligen Grand Hotels Europa: “Immobilienspekulation ist nicht nur eine Gefahr für bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für das Kulturgut.” Die Alternative Liste Innsbruck fordert daher, Bauprojekte noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Immobilienspekulanten sollen sich nicht alles erlauben dürfen. 

“Die Zerstörung des Saals  sowie die Demolierung der Gemälde ist kein Umgang mit Kultur”, stellt Gemeinderat Onay klar und fordert einen politischen Schulterschluss, um Bauprojekte von Immobilienspekulanten nicht länger einfach so durchzuwinken.

Von der Politik brauche es ein klares Signal, dass dieses Vorgehen nicht toleriert werden kann, sonst mache das Schule. Die Politik muss der Dreistigkeit der Immobilienspekulanten den Riegel vorschieben. “So etwas darf nicht zum Präzedenzfall werden.“ so Onay abschließend.

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