Alternative Liste Innsbruck (ALI) unterstützt Eichhof-Anrainer*innen

Onay: “Die Forderungen sind legitim, dass Eichhof erhalten bleiben muss”

Mit Slogans wie “Stoppt den Abriss”, “Wir bleiben” und “Wohnen, wie wir wollen – Die Stadt gehört uns allen” protestierten die  Bewohner*innen des Eichhofs. Inhaltlich trägt ALI die Forderungen der Anrainer*innen mit. “Die Bewohner*innen weigern sich, zu gehen. Und das zurecht! ”, so Onay 

Die seit Jahren aktive Bürgerinitiative im Eichhof hat dabei vier zentrale Forderungen. Sie will den Abbruch stoppen, die Leerstände im Eichhof über die Wohnungsvergabeliste nachbesetzt haben, die von 2003 versprochene Sanierung der Keller, Dächer und Balkone soll umgesetzt werden und die Grünflächen sollen nicht durch weitere Wohngebäude verbaut werden. ALI-Gemeinderat Onay stellt sich hinter die Forderungen: “Wichtig ist uns eine seriös geführte Einbindung der Anrainer*innen, was den Plan zum Eichhof angeht. Gleichzeitig sollte angesichts der Coronapandemie der in der letzten Gemeinderatsperiode beschlossene Masterplan nochmal zur Diskussion gestellt werden.

Generell sei ein Kurswechsel beim städtischen Leerstand dringend erforderlich. Nur so könne laut Onay bezahlbarer Wohnraum sichergestellt werden. Der Protest der Bewohner*innen des Eichhofs werde weitergehen. Unter dem Hashtag #eichhofbleibt wird es dazu auch in den sozialen Medien Aktivitäten geben. „Im Frühjahr werden wir mit gemeinsam eine überparteiliche, öffentliche Informationsveranstaltung zu Leerstandsbekämpfung, Wohnraumspekultation und bezahlbares Wohnen organisieren und zwar direkt im Innenhof.“ so Onay. „Wir setzen auf Transparenz und offenen Dialog. Eingeladen sind alle. Mit diesem Zugang erteilen wir der Hinterzimmerlobbypolitik eine Absage. Bezahlbarer Wohnraum braucht Solidarität!“

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