Rede an den Gemeinderat, Sondersitzung Vorbehaltsflächen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Heute ist ein trauriger Tag! Ein trauriger Tag für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die seit Wochen, Monaten, vielleicht sogar Jahren eine leistbare Wohnung suchen. Denn spätestens heute müssen sie realisieren: Die diesbezüglichen Wahlversprechen von ÖVP, FI oder FPÖ sind nicht das Papier wert, auf das sie seinerzeit gedruckt worden sind. Read more about Rede an den Gemeinderat, Sondersitzung Vorbehaltsflächen[…]

Wohnpolitik in Innsbruck – Zwischen Potentialräumen und Totalversagen

In seiner Septemberausgabe unter dem Titel „Theorie und Praxis“ geht das Stadtmagazin 6020 hart ins Gericht mit der bisherigen Erfüllung der Wahlversprechen aller Parteien zum Thema Wohnen. Mit Recht. Ausnahmslos alle Regierungsparteien wollten bezahlbaren Wohnraum schaffen und bis dato wird nur über die bereits vom Land vergebenen Vorbehaltsflächen gestritten, zu denen es am 17. September Read more about Wohnpolitik in Innsbruck – Zwischen Potentialräumen und Totalversagen[…]

Das Zeughaus-Areal neu – Sozialpolitisch ein Fehlschlag

Der Boden, auf dem das Zeughaus steht, ist bislang im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bzw ihrer Tochtergesellschaft Austrian Real Estate (ARE). Im Zuge eines Dreieckgeschäfts zwischen Bund, Land und Stadt Innsbruck wird das Zeughaus mit Grüngürtel an das Land Tirol verkauft, während ein Streifen zur Sill hin kostenlos an die Stadt Innsbruck fällt. Der ARE Read more about Das Zeughaus-Areal neu – Sozialpolitisch ein Fehlschlag[…]

Vorbehaltsflächen für sozialen Wohnbau

An der Alternativen Liste Innsbruck wird das Vorhaben, Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau auszuweisen, keineswegs scheitern. Auf Seite 14 ihres Wahlprogramms spricht sie sich für eine mutige Widmungspolitik aus, die über das aktuell diskutierte Instrumentarium hinausreicht: „Gewidmetes Bauland freisetzen: Gewidmetes Bauland darf nicht gehortet werden. Die Stadt Innsbruck hat Anstrengungen zu unternehmen, die bisherige Bebauungsfrist Read more about Vorbehaltsflächen für sozialen Wohnbau[…]

Ponys gehören nicht ins Karussell!

Die Alternative Liste hat für die Oktober-Gemeinderatssitzung einen Antrag für ein Verbot von Ponykarussellen auf Innsbrucker Märkten eingebracht. Wir hoffen sehr, dass auch die anderen Fraktionen dieses Anliegen unterstützen, zumal zu diesem Thema bereits sehr viele Petitionen bei der Stadt Innsbruck eingebracht wurden. Sowohl der österreichische Tierschutzverein, als auch der Tierschutzverein für Tirol und viele Read more about Ponys gehören nicht ins Karussell![…]

Wikipedia/ R. Zumbühl

Stellungnahme zur Beschneiung mit Snomax

Panikreaktion der Bahnbetreiber hält Klimawandel nicht auf Warme Winter haben die Seilbahnbetreiber in den vergangenen Jahren aufgeschreckt, der heurige Dürresommer offenkundig erst recht in Panik versetzt. Denn um die Pisten im Frühwinter zu beschneien, benötigen herkömmliche Schneekanonen Minustemperaturen. Und hat früher „nur“ der Schnee gefehlt, sind inzwischen selbst winterliche Temperaturen im November und Dezember Mangelware Read more about Stellungnahme zur Beschneiung mit Snomax[…]

Solidarisch gegen den neoliberalen Sparkurs der Bundesregierung

Der Gemeinderat hat unserem Sozialantrag am 14.06.2018 Dringlichkeit zugemessen, und nun liegt es am Stadtsenat mit der Landesregierung Kontakt aufzunehmen, und einen Maßnahmenplan bzw. ein Sozialimpulspaket auszuarbeiten um die Kürzungen, die der türkisblaue Bund bei den Sozialvereinen durchgeführt hat, auszugleichen.  

Die Regenbogenflagge weht jetzt auch am Innsbrucker Rathaus.

ALI wirkt! Die Stadt Innsbruck hisst solidarisch die Regenbogenflagge. Vor dem Junigemeinderat am CSD hat unser Gemeinderat Mesut Onay dazu aufgerufen, dass Innsbruck ein Zeichen der Sichtbarkeit für LGBTIQ*-Community setzt. Damit solidarisiert sich Innsbruck mit den Protesten in der Christopher Street am 28.6.1969. Mit dem Aufstand im Stonewall Inn stellten sich nämlich die Akteur*innen, schwule Read more about Die Regenbogenflagge weht jetzt auch am Innsbrucker Rathaus.[…]

Eine alternative Patscherkofelbahn-Kostenberechnung

Ein Arbeiter verdiente im Jahr 1926 einen Wochenlohn von 58,80 Schilling, also etwa 235,20 Schilling pro Monat. Die erste Patscherkofelbahn, die 1927 mit geplanten 1,7 Millionen Schilling in Bau ging, wurde 1928 zu einem Endpreis von 3,6 Millionen Schilling der Öffentlichkeit übergeben. Sie entsprach damals dem aktuellen Stand der Technik. Die Gesamtkosten beliefen sich also Read more about Eine alternative Patscherkofelbahn-Kostenberechnung[…]

Die Rückeroberung der Gärten im urbanen Raum

Ich schleiche durch den Garten und versuche die Gießkanne ungesehen an den Adleraugen meiner Nachbarin vorbei zu schwindeln. Ich habe nämlich einen Quadratmeter des Gartens für mich erobert. Gäbe es im Real Life auch „Like“- und „Dislike“-Buttons, so würde die Frau Nachbarin jetzt mit einem großen, nach unten weisenden Pappdaumen am Balkon stehen. Ich wohne Read more about Die Rückeroberung der Gärten im urbanen Raum[…]