Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei – Maskenpflicht im Rathaus macht Sinn

Die Covid-19 Pandemie geht weiter. Auch in Innsbruck wurde ein neuer Cluster entdeckt. In den vergangenen Monaten haben wir uns alle über die sinkenden Fallzahlen und die in der Folge möglichen Lockerungen gefreut. Doch die mittlerweile wieder steigenden Zahlen erinnern uns daran, dass auch hierzulande die Pandemie nicht vorbei ist. Weltweit ist ohnehin klar, dass Covid-19 eine ernste Angelegenheit ist. Über 580 000 Menschen sind mittlerweile dem Virus zum Opfer gefallen. Ein Ende der Pandemie ist nicht absehbar. Auf einen Impfstoff werden wir wohl noch warten müssen, zumal eine anhaltende Immunität nach überstandener Infektion höchst zweifelhaft ist. Allerdings soll es mittlerweile möglich sein, neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Labor nachzubauen, was wiederum eine gute Nachricht wäre.

Vor diesem Hintergrund macht auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Teilen des Innsbrucker Rathauses Sinn. Im Verhältnis zu den gesundheitlichen Gefahren, die von diesem Virus ausgehen, wäre auch eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in Supermärkten eine vertretbare Maßnahme.

Wir können froh sein, dass dieserorts noch kein weiterer Lockdown ansteht. Das lässt sich aber kaum vermeiden, wenn die Zahlen wieder massiv ansteigen sollten und die noch immer geltenden Maßnahmen nicht eingehalten werden.

Daher sollten wir auch weiterhin im Bewusstsein behalten, dass wir ein paar Regeln beachten sollten und möglichst Rücksicht auf andere und auf uns selbst nehmen. Dann können wir vielleicht doch irgendwie einen halbwegs erholsamen Sommer genießen. Trotz Pandemie.

Und weil im März den „Systemerhalter*innen“ so eifrig applaudiert wurde: Wo ist denn jetzt der Corona-Tausender?

Roland Steixner

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