ALI begrüßt Maßnahmen gegen Airbnb und Co

Onay fordert härtere Linie gegen private Immobilienfirmen

Erfreut über die Ausweitung der Maßnahmen zur Eindämmung von Airbnb und Co ist die Alternative Liste Innsbruck. Sie sieht Teile ihres Antrags zur Eindämmung der Zweckentfremdung von Wohnraum als erfüllt, den sie im Herbst 2018 eingebracht hatte. Die Gemeinderatsfraktion verlangt zusätzlich noch Maßnahmen, um dauerhaften Leerstand gesetzlich zu unterbinden.

Onay kritisiert: „Wir betrachten die Haltung der Stadt gegenüber privaten Immobilienfirmen als kontraproduktiv. Diese schafft teures Betongold, das sich die Menschen ohnehin nicht leisten können.“ So ändere die Stadt sehr bereitwillig Flächenwidmungs- und Bebauungspläne. Ähnliche Projekte wie PEMA2 würden ständig durchgewunken, ohne dass die breite Öffentlichkeit auch nur groß Notiz davon nehme. „Und das Betongold von heute ist nur der Leerstand von morgen“, hält GR Onay fest.

Ein wichtiges Anliegen ist es Onay zudem, dass die Stadt in dieser Krisenzeit ein besonders offenes Ohr für die sozialen Bedürfnisse der Menschen habe, die in Innsbruck leben und verweist auf das ALI-Sozialpaket zur Corona-Krise. „Der massive Anstieg der Arbeitslosigkeit und die Sorgen um Miete oder Grundbedürfnisse belastet einen immer größer werdenden Teil der Stadtbevölkerung massiv. Die Stadt muss alles tun, um den Menschen das Leben zu erleichtern und auch vorbeugende Maßnahmen setzen.“ so der ALI-Gemeinderat abschließend.

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