Schaler Beigeschmack: „Wer A sagt, muss auch A stimmen.“

Erfreut über die aktuellen Positionen der verschiedenen Koalitionspartner zeigt sich die Alternative Liste Innsbruck. Diese fordert seit dem Wahlkampf vor 2 Jahren Leerstandsmaßnahmen und Quoten für sozialen Wohnbau, wie das jetzt von der SPÖ und auch Bürgermeister Willi kommuniziert wurde. „Die beiden Regierungsparteien bewegen sich in unsere – und damit in die richtige Richtung – Wohnen endlich bezahlbar zu machen“, so Mesut Onay.

Für den Gemeinderat bleibt allerdings ein schaler Beigeschmack. „Zwar kommunizieren SPÖ und Grüne eine mieter*innenfreundliche Politik nach außen, beschließen aber immer wieder Bebauungsplanänderungen zugunsten von Immobilienkonzernen. Wer A sagt, muss auch A stimmen“, mahnt Onay.

Ebenso wurden sämtliche Wohnanträge wie etwa zum Leerstandsmanagment im Herbst 2018 von der Regierung abgelehnt. „Im Feber verhandeln wir einen von uns im Jänner eingebrachten Antrag über eine Quote von 50% für geförderte Wohnungen in Neubauten. Wir appellieren an SPÖ und Grüne, diesen Antrag zu befürworten“, so Onay abschließend. 

1 thought on “Schaler Beigeschmack: „Wer A sagt, muss auch A stimmen.“

  • Ganz meine Meinung! Sonst wird diese Stadt noch zu einen Immobilien-Eldorado für Spekulanten und Investoren! (-innen natürlich eingeschlossen!)

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