Onay erteilt Plänen für Busparkplatz eine Abfuhr

Entscheidendes ALI-Mandat damit gegen die Umbaupläne.

Als groben Unfug für den Klimaschutz und die Bürger*innenbeteiligung bezeichnet ALI-Gemeinderat Mesut Onay die Idee der Grünen, einen oberirdischen Busparkplatz am Hofgarten zu bauen. „Die Busse, die dort dann parken, müssen im Winter vorgeheizt und im Sommer bis zu einer Stunde bei laufendem Motor gekühlt werden. Das ist für die Anrainer_innen unzumutbar.“, kritisiert Onay. Gleichzeitig werde die Flächenversiegelung vorangetrieben und ein pulsierendes Gemeinschaftsgartenprojekt eingestampft. „Diese Oase inmitten der Stadt muss erhalten bleiben. Grün- und Gemeinschaftsräume gehören ausgebaut.“

Alternativen gäbe es viele. „Eine Tiefgaragenlösung wäre sicher die vernünftigste Lösung.“ Auch oberirdisch sieht Onay Möglichkeiten, die zu prüfen wären. So könne man gemeinsam mit der ÖBB und dem Land einen generellen Knotenpunkt für Busse beim Frachtenbahnhof andenken oder auch beim Westbahnhof, um es zu vermeiden, dass die Busse direkt in die Stadt fahren. „Unsere Innenstadt ist nicht nur beim Goldenen Dachl schön. Wichtig ist, eine für die Innsbrucker Stadtbevölkerung und das Stadtklima tragbare Lösung.“

Innsbruck, am 19.09.2019

1 thought on “Onay erteilt Plänen für Busparkplatz eine Abfuhr

  • Wenn man die Website innsbruck.grüne.at ansieht, ist beim Profil des Georg Willi ein Interview wiedergegeben. Über diese Aussagen kann ich nicht mal mehr den Kopf schütteln. Diese Aussagen sind ungeheuerlich, wenn genau das Gegenteil getan wird.

    Für ihn bedeutet Politik >für das Gemeinwohl einzutreten (m.M. da meint er wohl sein eigenes und das seiner Partei)
    Das Beste an seinem Job >für ihn eine Berufung!!!, für die Menschen in diesem Land etwas zum Besseren verändern (m.M. was das Bessere für die Menschen die in dieser Stadt leben und nicht für Tourismus/Wirtschaft/Großinvestoren ist, verschweigt er wohlwissend)

    Stärken seiner politischen Arbeit >Egoismen zugunsten des gemeinsamen Ganzen zurückzustellen
    (m.M. offensichtlich besteht die Innsbrucker Bevölkerung aus lauter Egoisten)

    Innsbruck in 10 Jahren: >
    (…) Ganz viele InnsbruckerInnen fahren mit dem Rad oder mit Tram, Bus und S-Bahn. (m.M. Seit wann ist innerhalb der Stadt eine S-Bahn?)
    (…) höhere Lebensqualität, weil Wohnen wieder leistbar ist und die Wohnformen so vielfältig, (…). (m.M. Er soll einfach weiter träumen)
    Das Bildungs-, Kultur- und Sportangebot ist noch breiter und für jede/n erschwinglich.
    (m.M. erschwinglich? für die einfachen Familien mit Kinder?
    Kulturangebote für Bewohner der Mittelgebirgsgemeinden aufgrund nicht vorhandener Parkplätze und entsprechende Rückfahrmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, fast unmöglich zu besuchen. Wenn gleichzeitig im Congress, Landestheater, Haus der Musik und jetzt die sogenannten Weihnachtsjahrmärkte, zeitgleich Veranstaltungen haben, Beginn zwischen 19:00 und 19:30, sind alle Tiefgaragen im Umkreis (Congress, Sowi, Altstadt, Kaiserjägerstraße usw usw) besetzt.

    Was ist dein Herzensprojekt?>
    Innsbruck bekommt einen neuen Mittelpunkt rund um den Inn: die Innbrücke, Anpruggen, die „Kirschentalbrücke“ von Mariahilf zur Markthalle und dann der Marktplatz. (…) Mehr verrate ich noch nicht.
    (m.M. Verkehrschaos pur vorsehbar)

    Welche europäische Stadt kann Vorbild für Innsbruck sein?>
    Ich war gerade in Utrecht und sehr beeindruckt: 48 % aller Wege in der Stadt werden mit dem Rad zurückgelegt.
    (m.M. Er hat aber nicht betont, dass Utrecht direkt bei einer Autobahnausfahrt ein Parkhaus (P+R) errichtet hat, 7 Tage die Woche, 24 Stunden durchgehend. Mit dem Parktiket können bis 5 Personen gratis mit dem Bus in die Innenstadt.)

    Dem Kurier vom 07.05.2018 gibt er ein Interview:>
    (…) dass es in der Stadt in Zukunft „echte Bürgerbeteiligung und nicht nur Bürgerinformation geben wird“.
    (m.M. Und deshalb fahrt er wie eine Betonwalze über Alle drüber.)

    (…) „Aber wir brauchen auch Dorfplätze in den wachsenden Stadtteilen und Infrastruktur von Gasthäusern bis zu Geschäften.“
    (m.M. Und deshalb betoniert er alles zu, alte Gasthäuser und alte Geschäfte sperren zu. Hauptsache Souvenir-/Ramsch-/Fastfootläden. Der Fett-/Alkoholgestank der Weihnachts- und sonstigen Märkte ist unerträglich).

    Ich bin älteres Semester 70+, in der Stadt geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und begonnen zu arbeiten. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie bei der Universitätsbrücke „Schrebergartln“ waren. Auch meine Eltern hatten einen. Auch diese mussten der Uni weichen. Auch in unserem Hof -mitten in der Stadt- waren kleine Schrebergärten, bis die Gebäude an einen Großinvestor (Stiftung) verkauft wurden.
    Was aus dieser früher lebens- und liebenswerten Stadt geworden ist glaubt einer nicht, der sie nicht von früher kennt.
    Innsbruck ist kein „Flachland“.
    Wann endlich nehmen die Regierenden (Stadt/Land) das endlich einmal zur Kenntnis.
    Sämtliche Ämter, Behörden, Klinik usw usw werden mitten in der Stadt gebaut/erweitert, ohne sich auch nur im geringsten darüber den Kopf zu zerbrechen, wo die Menschen eine Parkmöglichkeit haben. Aber naja, da gibt es dann Strafen, Anzeigen usw, die bringen ja auch Geld.
    Jetzt noch den Menschen diese einmalige Gelegenheit zum Urban Gardening für sich und ihre Familie zu nehmen ist einfach ungeheuerlich und menschenverachtend.
    Aber wichtig ist, dass die Touristen mit dem Bus in die Innenstadt gekarrt werden.

    Es ist eine Schande für Innsbruck und das Land Tirol.

    M.M. Georg Willi gebe ich ein Zitat mit auf den Weg:
    „Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst“ (Albert Schweitzer)

    Es ist nur bedauerlich, dass das Engagement zur Verhinderung des Busparkplatzes Hofgarten nicht früher und vor allem weitreichender publik gemacht wird. Im übrigen: wo waren denn alle „Friday for future“ Demonstranten und -innen?

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