Innsbruck braucht einen Masterplan für bezahlbares Wohnen

Städtische Wohnungspolitik braucht ein klares Konzept und die umfassende Beteiligung der Bevölkerung!

Die Alternative Liste Innsbruck hat bei der letzten Gemeinderatssitzung einen Antrag eingebracht, der eine Wohnungspolitik mit umfassenderer Berücksichtigung der sozialen Gesichtspunkte einfordert als bisher. Diese muss den Erhalt von bezahlbaren Wohnraum mit allen zu Gebote stehenden Mitteln verteidigen, neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig den Flächenverbrauch so gering wie möglich halten. Die Miteinbeziehung von Sozialvereinen wie etwa dem DOWAS, von AK und ÖGB, von Mieterschutzverband und Mietervereinigung und von denjenigen, die von der Wohnungspolitik direkt betroffen sind, d.h. der gesamten Bevölkerung, in die Planungspolitik ist dringend geboten.

Eine Planungspolitik hinter verschlossenen Türen begünstigt windige Deals wie den jüngst aufgedeckten zugunsten einer Hotelgruppe, die es in der Kunst der Steuervermeidung bis zur Isle of Man gebracht hat. Daher ist eine transparente Wohnungs- und Stadtplanungspolitik dringend notwendig.

Autor: Roland Steixner

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