Das Tierleid am Christkindlmarkt geht weiter.

Es ist ja nicht so, als wären vorweihnachtliche Ponykarusselle ein Wirtschaftszweig, von dem ganze Tiroler Bevölkerungsgruppen ihr Überleben bestreiten müssen. Dennoch hat sich der Innsbrucker Stadtsenat dazu entschlossen, unseren Antrag auf Abschaffung des Ponykarussells am Christkindlmarkt abzulehnen, obwohl das für die Ponys weiterhin schwere Mühsal in stressverursachender Umgebung bedeutet. Eine Begründung hat der Senat leider nicht zu seiner Entscheidung mitgeschickt, was wieder einmal ein Hinweis dafür ist, wie intransparent hier Entscheidungen getroffen werden.

Ein Bekannter sagte einmal zu mir: „Die Stadtregierung schickt die Oppositionsanträge nur allzu gerne zur Entscheidungsfindung und Erledigung in den Stadtsenat, denn dort sitzt ein ein großes Krokodil, das Anträge frisst.“

Autorin: Irene Labner

PS: Das antragfressende Krokodil:

***UPDATE*** 09.11.2018

Nachdem der Stadtsenat (unwillig zur politischen Umsetzung) das Ponykarussell nicht verboten hat, hat GR Mesut Onay Kontakt zum Veranstalter des Christkindlmarktes aufgenommen. Dieser hat versichert, dass er bereit wäre auf das Ponykarussell auch zu verzichten, soferne der Bürgermeister Georg Willi dies auch wünscht. Und so kam es heute zu einem Treffen zwischen Georg Willi und dem Christkindlmarkt-Veranstalter. Für die Angelegenheit konnte dann doch noch – relativ unbürokratisch – eine Lösung gefunden werden:

3 thoughts on “Das Tierleid am Christkindlmarkt geht weiter.

  • Das sind rückständige Menschen, die immer noch nicht kapiert haben, das diese Ponykarussele weg müssen, weil diese Tiere gequält werden. Aber solche Menschen sind empathielos und Tiere kümmern sie einen Dreck! !!!! Schade, dass immer noch so viele ihre Kinder reiten lassen, sonst würde das von alleine aufhören. Pfui an jede Gemeinde, die da nicht endlich durchgreift 😠😠😠😠😠

    • Heute dürfen wir freudig berichten, dass der Bürgermeister mit dem Veranstalter des Christkindlmarktes eine Lösung gefunden hat. Der Stadtsenat war leider unwillig eine politische Lösung umzusetzen, jedoch der Veranstalter wird ab 2019 freiwillig auf das Ponykarussell verzichten.

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