Wie bringt man Mordor aus den Köpfen?

Die Bürgermeisterstichwahl in Innsbruck ist nun vorbei, und Georg Willi wird als erster grüner Bürgermeister angelobt werden. Er konnte offensichtlich mit seiner Person weit über grüne Kernschichten hinaus überzeugen.

In Zeiten, wo alle mehr Bürgermitbestimmung fordern, sind dennoch nur knapp 44% zur Wahlurne geschritten. 56% der Wahlberechtigten war es offensichtlich egal, wer künftig Bürgermeister_in von Innsbruck sein wird. Und jene Bürger_innen, die zur Wahl geschritten sind, teilen sich nun auf in die motivierten Zufriedenen, die resignierten Is-halt-jetzt-sos und die angsterfüllten, künftigen Mordorbewohner.

Auf den Seiten der FPÖ und in den Kommentarspalten der Boulevardblätter tummeln sich besonders viele Mordorbewohner. Sie sind erfüllt von großer Angst, und keine rückläufige Kriminalitätsstatistik kann sie auch nur in irgendeiner Form beruhigen.

Wenn wir gesellschaftlichen Zuammenhalt in Innsbruck fördern möchten, dann gilt es diese raumgreifenden Ängste zu bekämpfen. Doch wie kriegt man dieses verflixte Mordor aus den Köpfen der Menschen?

Unterdessen auf der Facebookseite des Tiroler FPÖ-Obmannes Markus Abwerzger:

Autorin: Irene Labner

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